Schellheimer.bio – Nachhaltige Bio Grillkohle – Wofür braucht Kohle zum Grillen ein Zertifikat?

Schellheimer.bio - Bio Grillkohle - Wofür braucht Kohle zum Grillen ein Zertifikat?
Schellheimer.bio – Bio Grillkohle – Wofür braucht Kohle zum Grillen ein Zertifikat?

Schellheimer.bio – nachhaltige Bio Grillkohle – Wofür braucht Kohle zum Grillen ein Zertifikat?

Grillen mit Schellheimer.bio – nachhaltiger Bio Grillkohle. Braucht man das überhaupt?

Noch ist der Herbst nicht gekommen und auch wenn es abends schon dunkler wird, ist die Grillsaison noch nicht ganz vorbei. Dem ein oder anderen ist es wahrscheinlich nicht entgangen, dass wir in unserem Sortiment Bio-Grillkohle und Bio-Anzünder vertreiben.

  • Bio Grillkohle?
  • Bio-Anzünder?
  • Was kann an Kohle Bio sein?:

So ging es uns auch, als wir das erste Mal auf Nero-Grillkohle gestoßen sind. Das ist bisher die einzige Bio-zertifizierte Grillkohle auf dem Markt.

Was ist das besondere an dieser Kohle? 

Wo kommt unsere Grillkohle sonst her?

Darüber wollen wir euch mit diesem Beitrag informieren.

Grillkohle und Nachhaltigkeit: Was ist das besondere an biologischer Grillkohle

Deutschland ist innerhalb der EU der größte Importeur und Verbraucher an Grillkohle. Pro Jahr werden rund 250.000 Tonnen verheizt bzw. vergrillt. Problematisch ist – und das hat uns sehr überrascht – dass rund die Hälfte der Grillkohle aus Tropenhölzern stammt.

Wir wollten als Schellheimer.bio – Bio Grillkohle ins Programm nehmen, aber dies in keinem Fall unterstützen. Tropenholzbestandeile waren aber nicht alles was konventionelle Grillkohle im negativen Sinn auszeichnet:

Neben den langen Herkunftswegen und zum Teil schwierigen Arbeitsbedingungen in der Herstellung wird zur Holzgewinnung oft Raubbau betrieben – an Tropenhölzern, aber auch durch illegales Schlagen in Wäldern Osteuropas. Leider stimmen Aufdrucke auf den Packungen wie „kein Tropenholz“ oder „aus natürlicher Herkunft“ oft nicht bzw. sagen eigentlich nichts über die tatsächliche Herkunft aus. 

Was Siegel und Prüfzeichen über die Kohle aussagen

Ein erster Schritt bzgl. Herkunftsnachweis ist das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council): Das soll anzeigen, dass das verwendete Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt und kein illegales Tropenholz enthalten ist.

Nichts über die Herkunft hingegen sagt das DIN-Prüfzeichen aus. Das soll nur garantieren, dass keine Schadstoffe wie Pech, Erdöl oder Kunststoffe enthalten sind.

Die in Deutschland vertriebene Grillkohle stammt überwiegend aus Polen, Paraguay, Nigeria und der Ukraine. Polens Kohle stammt allerdings zu 80% aus Importen – vor allem aus Nigeria und der Ukraine. In der Ukraine wiederum sind große Teile der Wälder – darunter auch geschützter Wälder – durch illegalen Raubbau bedroht.

Da Holzkohleprodukte nicht der EU-Holzhandelsverordnung unterliegen, werden Importe von Grillkohle nicht kontrolliert. Auf diese Weise können über den Import von Kohle jedes Jahr Millionen Tonnen an potenziell illegalem Holz in die EU gelangen.

Schellheimer.bio – gegrillter Nachtisch

Biokiste Allgäu: Darum haben wir Nero Grillkohle im Programm

Nero ist ein Unternehmen aus Augsburg. Bei einer Afrikareise vor einigen Jahren fielen den drei grillbegeisterten Gründern die dortigen Kohleöfen auf – und auf welche (illegale) Weise das Holz hierfür geschlagen wurde. Und dass die hier in primitiven Öfen erzeugte Kohle auch auf deutschen Grills landet. Geprägt von diesen Eindrücken machten sich die Freunde auf die Suche nach einer nachhaltigen Möglichkeit zur Grillkohleproduktion aus heimischen Hölzern. 2017 haben sie mit Nero Grillkohle die erste (und bisher einzige) biozertifizierte Kohle auf den Markt gebracht.

Das Holz in Nero Grillkohle stammt aus dem Stadtwald in Saarbrücken, welcher für ökologische Waldnutzung nach Naturland-Richtlinien zertifiziert ist. Überwiegend handelt es sich um Buchen- und Eichenholz. Für die Kohleproduktion werden anfallende Resthölzer verwendet. Diese sind für die Weiterverarbeitung zu Bau- und Möbelhölzern ungeeignet und stehen somit zu diesen nicht in Konkurrenz.

In einem nahe gelegenen Werk in Frankreich werden die Hölzer dann zur Kohle weiterverarbeitet und kommen anschließend als Grillkohle zurück. Die bei der Verkohlung entstehenden Gase dienen noch zur Stromproduktion für rund 10.000 Haushalte. 

Probiert die Grillprodukte doch einfach mal aus, Ihr findet sie hier: Schellheimer.bio – Nero Grillkohle , Schellheimer.bio – Nero Anzünder Wir freuen uns auf euer Feedback!

Quellen:

www.oekolandbau.de

https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-EU-Marktanalyse-Grillkohle-2020.pdf

https://www.naturland.de/de/partner/249-presse-partner/2085-nachhaltig-grillen-aber-richtig.html